Vita

Andreas Willwohl

Andreas Willwohl gehört heute zu den führenden Bratschisten seiner Generation. Ausgebildet von Alfred Lipka an den Musikhochschulen „Franz Liszt“ in Weimar und „Hanns Eisler“ in Berlin, erhielt er wichtige künstlerische Impulse durch Wilfried Strehle, das Alban Berg Quartett, Norbert Brainin, Eberhard Feltz und Kim Kashkashian. Er gewann Preise beim Concours International de Bordeaux (2002) sowie bei der Sommerakademie Mozarteum Salzburg (2008)

Als Bratschenvirtuose und Kammermusikpartner ist Andreas Willwohl international hoch geschätzt. Er war Gast bei vielen internationalen Musikfestspielen, wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Schleswig Holstein Musikfestival sowie den Salzburger Festspielen und konzertierte unter anderem mit Thomas Brandis, Johannes Moser, Wolfgang Emanuel Schmidt, Michael Sanderling, Johannes Moser, Julian Steckel, Simone Bernardini, Nobuko Imai, Patrick Gallois, Marc-André Hamelin, Lauma Skride, Henri Sigfridsson und Daniel Heide.

Als Solist konzertierte er unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Korean Chamber Orchestra, den Brandenburger Sinfonikern,  dem Litauischen Kammerorchester, dem Deutschen Kammerorchester Berlin, den Metamorphosen Berlin sowie der Neuen Philharmonie Frankfurt und arbeitete so mit Dirigenten wie Marek Janowski, Patrick Lange, Christoph Poppen, Matthias Foremny, Conrad van Alphen,  Christian Simonis, Wolfgang Emanuel Schmidt und Jens Troester zusammen. Hierbei trat er in der Berliner Philharmonie, dem Seoul Arts Center, der Toppan Hall Tokio, dem Auditorium Dijon und dem Palais de Congres Metz auf. Eine Vielzahl von CD- und Rundfunkaufnahmen, erschienen bei Pentatone, AVI-Classics und Audite dokumentieren sein Schaffen.

Seit 2011 unterrichtet Andreas Willwohl als Professor an der Hochschule für Musik in Nürnberg, außerdem gab er Meisterkurse bei der Kronberg Academy, dem Forum Musikae, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg, den Internationalen Meisterkursen Vaduz sowie in vielen Ländern Europas und Asien. Zuvor war er von 2001 bis 2013 als Solobratscher im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin engagiert. In Berlin wurde er von der Yehudi Menuhin Stiftung gefördert und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Andreas Willwohl ist von frühester Jugend an begeisterter Kammermusiker. Seit 2015 ist er Mitglied des Mandelring Quartetts, 2012 gründete er das Ensemble Ceres. Der „Neue Merker“ schrieb unlängst nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie“: Seit Thomas Kakuska vom Alban Berg Quartett hat mich kein Bratschist mehr so in einer Kammermusikformation überzeugt wie er.

Andreas Willwohl spielt auf einer Viola von Stefan Peter Greiner mit einem Bogen von Dominique Peccatte.